Der Abriss eines Atomkraftwerks – Ein Traum wird wahr

Krachend fressen sich die Abrissbagger in Tonnen von Stahl und Beton.
Wo einst ein Atomkraftwerk stand, türmen sich nun Berge von Bauschrott. Schrott, der zu 10% verstrahlt ist. 60.000 Tonnen unverstrahltes Material bleiben übrig – und die Frage, wie man dieses nachhaltig nutzen kann. Für die Erzeugung von erneuerbaren Energien!
Denn eine neue Technologie schafft es nun, die entstandenen Tonnen AKW-Schrott für die Speicherung von Energie zu nutzen. Warum dies notwendig ist, kann man sich leicht vorstellen.
Die Produktion regenerativer Energien richtet sich nicht automatisch nach dem aktuellen Verbrauch, sondern nach dem Vorhandensein von Windkraft oder Sonne. Wenn ein kräftiger Wind weht oder die Sonne an einem langen Sommertag viel Energie liefert, kann dies mehr Energie sein, als aktuell verbraucht wird. Dies bedeutet, dass wir eine flexible, der jeweiligen Verbrauchssituation angepasste Möglichkeit benötigen, Strom zu speichern. Die Entwicklung neuer Speicherkonzepte stellt einen Meilenstein der Energiewende dar – bislang ist die Speicherung der überschüssigen Energie beispielsweise in Pumpspeicherkraftwerken möglich. Wie nun ein aus jedem abgerissen Atomkraftwerk ein innovatives Speicher-Kraftwerk mit der gleichen Leistung entstehen kann, wird man in CHANGE miterleben können. Wir freuen uns darauf!

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